WeCreativez WhatsApp Support
Nicole Almodovar
Kontaktiere mich via WhatsApp
AsanaYoga

Asana des Monats – Ustrasana

By Juli 25, 2018 März 17th, 2019 No Comments
hatha_yoga_flow_bolligen

Das Kamel gehört zu den Rückbeugen. Was sich in dieser Asana besonders schön erfahren lässt, ist die Öffnung und Weite im Brustraum. Sie lässt dein Herz weit und frei werden.

Varianten in Ustrasana

Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen in Ustrasana. Eine Variante ist, die Hände ans Kreuzbein zu legen, die Finger zeigen dabei nach oben. So entsteht weniger Druck im Rücken und du kannst dich ganz auf die Dehnung und Öffnung der Vorderseite konzentrieren. Wenn du etwas weitergehen möchtest, bleiben die Zehen aufgestellt und du stützt deine Hände auf deinen Fersen ab. Als nächstes kannst du die Zehen ablegen und die Hände nun so auf deinen Fersen abstützen. Achte bei jeder Variante darauf, das Brustbein anzuheben, die Schultern leicht zurückzurollen und die Schulterblätter zu den hinteren unteren Rippen zu ziehen. Das Becken bleibt über den Knien. Drücke deine Schienbeine und Fussrücken während der Übung fest in den Boden. Die Kraft, mit der du nach unten in den Boden drückst, hat eine Gegenkraft zur Folge, die nach oben wirkt.

Den Kopf nach hinten „fallen lassen“ oder nicht? Du kannst es so handhaben, wie es sich für deinen Nacken gut anfühlt. Manchmal fühlt es sich wunderbar an, den Kopf einfach hängen zu lassen und dann gibt es Tage, da es sich besser anfühlt, das Kinn etwas Richtung Brustbein zu bringen um die Nackenmuskulatur zu aktivieren. Praktizieren wir ganz bewusst und achtsam, können wir ganz gut spüren, was uns heute guttut und was nicht.

Fokus Rückbeugen

Wenn wir an Rückbeugen denken, glauben wir, dass wir uns so weit wie möglich nach hinten verbiegen müssen. Den Fokus legen wir aber eigentlich auf die Dehnung und Öffnung der Vorderseite des Körpers. Wir wollen Öffnung und Weite erfahren und nicht etwa Enge oder Druck im unteren Rücken oder Nacken spüren! Gerade wenn wir eben das Gefühl haben uns weit nach hinten werfen zu müssen, kann das heikel werden und im schlimmsten Fall kannst du dich dabei auch verletzen. Weniger ist bei Rückbeugen definitiv mehr.

Bevor wir in solche Asanas gehen, müssen wir also einiges beachten.  Wichtig ist dabei, die Bauchmuskeln zu aktivieren indem wir den Nabel fest nach innen und oben ziehen. Die Oberschenkel rotieren leicht nach innen. Das Steissbein verlängert nach unten während das Schambein etwas anhebt. Wir lassen die Wirbelsäule ganz lang werden und erst dann gehen wir kontrolliert in die Rückbeuge. So schonst du den unteren Rücken und kannst dich voll auf die Öffnung und Dehnung der Vorderseite fokussieren.

Leave a Reply