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Nicole Almodovar
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AyurvedaYoga

Herbszeit

By Oktober 25, 2018 März 17th, 2019 No Comments

Im Herbst ernten wir, was wir die letzten Monate mit viel Liebe und Aufmerksamkeit gehegt und gepflegt haben. Wenn wir uns bemüht haben, so können wir nun die Früchte in grosser Zahl einholen. Die Natur belohnt uns mit ihren Schätzen, sie belohnt uns und schenkt uns eine wahre Farbexplosion bevor sie dann ihren Ballast und nicht mehr Benötigtes abwirft. So kann sie sich optimal für den langen, dunklen Winter wappnen, sich zurückziehen und Regeneration finden.

Ballast abwerfen

Wir sollten es ihr gleichtun, denn wir sind ja nichts anderes als die Natur selbst. Klar, haben wir Strom und künstliches Licht, leben in geheizten Häusern und doch sind wir im Kern unseres Wesens auch den Zyklen der Natur unterworfen. Es macht also Sinn, sich diesem ursprünglichen Zyklus der Natur wieder anzunähern und nach innen zu lauschen.

Den Herbst können auch wir zum Anlass nehmen, Altes und Ballast abzuwerfen, damit wir möglichst leicht und unbelastet in die dunkle und kalte Winterzeit starten können.

Im Herbst dominiert Vata

Herbst ist die Zeit, in der Vata (Luft/Wind) dominiert. Vata steht für das Element Luft, es steht aber auch für Bewegung, für Bewegung des Geistes – und zu viel Bewegung führt schliesslich zu Unruhe. Wenn wir Vata nicht entgegenwirken, kann es sein, dass wir schon erschöpft und ausgelaugt in die lange Winterzeit starten.

Daher ist es sinnvoll, sich im Herbst vermehrt auch Zeit für sich zu nehmen, Spaziergänge zu machen, die Wärme der Sonne zu geniessen. Versuchen, das Tempo generell etwas zu drosseln. Im Yoga üben wir uns in dieser Zeit vermehrt in erdenden und lösenden Asanas. Auch in den Atemübungen und Visualisierungen können wir uns auf diese Naturqualitäten besinnen. Unsere «alten, ausgedienten Blätter» mit der Ausatmung fallen zu lassen, und mit der Einatmung die Wärme des Sonnenlichts aufzunehmen und zu speichern.

Blöderweise ist es bei uns oft gerade umgekehrt. Die Herbstzeit ist sehr hektisch und alles muss irgendwie noch vor Jahresende reingequetscht und gemacht werden. Ob nun nötig oder nicht, sei dahingestellt ;-).

Wenn wir ein Bewusstsein für die Vorgänge der Natur entwickelt haben, fällt es uns leichter uns für kurze Zeit aus dem Spiel des Lebens rauszunehmen. So können wir uns immer wieder darauf besinnen, runterfahren und uns Freiräume schaffen. Dann haben wir schon viel erreicht ☺.

Ich wünsche dir eine wunderbare Herbstzeit.

Namasté

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